19.06.2014 47. Eglosheimer Radrennen
geƤndert am 29.06.2014 21:27 von Siegfried Neher

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Nach zweijähriger Rennsportpause meldet sich Andreas Mayr eindrucksvoll zurück. Der für den RSC Kempten fahrende Pedaleur feierte beim Eglosheimer Kriterium seinen dritten SaisonsiegLudwigsburg. Für die Verantwortlichen des RSC Komet Ludwigsburg begann der Feiertag äußerst unerfreulich. Bevor die 47. Auflage beginnen konnte, sorgten einige an der Rennstrecke abgestellte Autos für Aufregung. Vorsitzender Frank Schwartz, Ehrenvorsitzender Gerhard Merz und Rennleiter Hartmut Kimmerle mussten die Polizei zu Hilfe holen. Drei Autos wurden abgeschleppt, mit einer halben Stunde Verspätung fiel der erste Startschuss.
Als sich am Nachmittag das Feld für das Hauptrennen über 90 Runden (insgesamt 82 Kilometer) formierte, gab es ein Wiedersehen mit Jochen Käß, dem mehrfachen deutschen Mountainmeister, der zwar in Ofterdingen inzwischen ein Haus gebaut hat, aber nach wie vor für seinen Heimatverein RSC Komet startet.
Streckensprecher Freddy Eberle aus Schönaich, früher selber im Rennsattel aktiv und bestens vertraut mit der Materie, lag mit seiner Prognose exakt richtig. Von Beginn an entwickelte ein Zweikampf zwischen dem Team aus Kempten und den Racing Students (Baden). Alle zehn Runden sahen die zahlreichen Zuschauer in der Teinacher Straße rasante Sprints um Plätze und Punkte. Andreas Mayr setzte sofort das erste Ausrufezeichen, die zweite Wertung sicherte sich Florian Tenbruck von den Racing Students. Ohne ein starkes Team, das Führungsarbeit leistet und bei der Sprintvorbereitung hilft, kann kein Fahrer solche Kriterien gewinnen.
Als Mayr beim dritten und sechsten Wertungssprint erneut als Erster über die Ziellinie raste, hatte er sich ein stattliches Punktepolster zugelegt. Auch Jochen Käß wollte sich in heimischer Umgebung gut präsentieren. Kurz vor der vierten Wertung setzte sich der 33-Jährige vom Feld ab und schnappte sich mit einer beherzten Fahrt die fünf Zähler.
"Unser Rennen hier ist verdammt schnell", zollte RSC-Chef Schwartz den Akteuren Respekt. Sie spulten die 90 Kilometer in 1:43:30 Stunden herunter. Im Ziel war Sieger Mayr fix und fertig: "Die Steigung, Gegenwind auf der Geraden - man hat keine Möglichkeit, sich zu erholen", stöhnte er und wusste genau bei wem er sich bedanken musste: "Meine Mannschaft hat super gearbeitet."
Hinter Mayr (22 Punkte) sicherte sein Teamkamerad Christopher Schmieg (14), der Sieger des Vorjahres, Platz 2. Mit dem Gewinn der doppelte zählenden Schlusswertung sprang Marcel Fischer (Racing Students/12 Punkte) nach vorn auf Platz 3 und damit aufs Podium. Vierter wurde Tenbruck (12) vor Jochen Käß (7).

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