01.05.2014 Alexander Krieger mit Pech in Frankfurt
erstellt von Siegfried Neher am 06.05.2014 21:18

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Das Team Stuttgart bestritt am „Tag der Arbeit“ das Traditionsrennen „Frankfurt- Eschborn“

Am 1. Mai fand das Traditionsrennen „Frankfurt – Eschborn“ auf dem Rennprogramm. Unser Team stand mit 8 Fahrern am Start unter denen verschiedene Aufgaben verteilt wurden, um unsere Spitzenfahrer zu unterstützen, damit diese mit möglichst wenig Kraftaufwand ins Finale kommen konnten. Dieses Rennen ist mit eines der schwersten und größten Eintagsrennen in Deutschland. Das Team kam geschlossen über den schweren Anstieg des Feldbergs fahren und verfügte im Gegensatz zu anderen Mannschaften noch über das komplette Aufgebot. In Richtung „Mammolshainer Anstieg“ selektierte sich das Fahrerfeld durch die Tempoarbeit von Giant-Shimano und Team Katusha.
Zum Glück hatte sich das Wetter zur Mitte des Rennens von seiner besseren Seite gezeigt und die am Start noch regennassen Straßen war auf den Abfahrten gut abgetrocknet. In diesem Jahr kam das Feld deutlich schneller über die vier Überfahrten des Mammolshainer Anstiegs. Nach der letzten Überfahrt waren jedoch nur noch ca. 50 Fahrer im so genannten Hauptfeld. Unser Team hatte bis zu diesem Zeitpunkt alles richtig gemacht, damit Alex und Nico in dieser Gruppe platziert waren und sich auf das Finale konzentrieren konnten. Die 5 köpfige Spitzengruppe um Alexander Kolobnev (Katusha) wurde wie erwartet kurz vor dem Ziel eingeholt und es kam, wie zu erwarten, zum Massensprint aus einer Gruppe mit Fahrern wie Degenkolb, Kristoff und Ciolek. Leider wurde Alex an sehr guter 4. Position, am Hinterrad von John Degenkolb einem der Favoriten des Rennen, liegend in der letzten Kurve von Samuel Dumoulin (Ag2R – La Mondiale) auf der jetzt wieder regennassen Fahrbahn zu Fall gebracht. So rollte er schlussendlich mit einem platten Reifen und defektem Schaltwerk weit hinter seinen ursprünglichen Möglichkeiten ins Ziel und verpasste somit eine weitere Top 10 Platzierung. Leider hat sich daher die starke Leistung unseres Teams im Endergebnis nicht widergespiegelt. Jedoch hat sich gezeigt, dass sich unser Team auch gegen die ganz großen Teams behaupten kann.

Zwei Tage später stand die "Ronde van Overijssel" auf dem Programm

Nach dem schweren Eintagesrennen in „Frankfurt – Eschborn“ forderte bereits am Samstag das UCI 1.2 Rennen „Ronde van Overijssel“ unser Team erneut heraus. Das Rennen begann mit einer sechs Kilometer langen neutralen Phase, bevor dann kurz nach zwölf Uhr der scharfe Start erfolgte. Wie zu erwarten gab es bereits zu Beginn viele Attacken, doch gelang keiner Gruppe aufgrund des starken Gegenwindes die Flucht. Nach mehreren Versuchen konnte sich dann doch eine Gruppe, in der sich Tino Thömel befand, vom Feld lösen. Die Gruppe mit insgesamt neun Fahrern aus allen bekannten Teams konnte einen Vorsprung von ca. zwei Minuten herausfahren. Als einer der stärksten Fahrer dieser Gruppe konnte Tino bei den Zwischensprints immer wieder Punkten. Für unsere Fahrer im Hauptfeld bedeutete dies möglichst vorne zu fahren und bei Attacken mitzuspringen. Wohl um Tino nicht den Sieg zu überlassen übernahm dann das Team Koga die Nachführarbeit, was zur Folge hatte, dass der Abstand immer kleiner wurde.

Eingangs der Schlussrunde wurde die Gruppe dann gestellt. Niko und Alex waren sehr wachsam und versuchten die sich dann bildenden Gruppen zu besetzen. Leider verpasste Niko knapp die entscheidende Gruppe, die am Ende fünf Sekunden ins Ziel rettete. Alex orientierte sich für den Schlusssprint an Dylan Groenewegen (De Rijke Shanks), da dieser wohl einer der endschnellsten im verbleibenden Hauptfeld war.

Leider kamen beide ca. zwei Kilometer vor dem Ziel von der Straße ab und verloren somit wichtige Meter. Kai Kautz sammelte Alex danach auf und gab sein Bestes ihn wieder nach vorne zu bringen. Ganz reichte es für Alex allerdings nicht mehr um in eine perfekte Ausgangsposition für den Sprint zu kommen. Am Ende kam er als Elfter ins Ziel. Für unser Team ist diese Platzierung nicht schlecht, dennoch wäre bei diesem Rennen mehr möglich gewesen.

Berichte von der HP vom Team Stuttgart
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